Praxis
Ausgangspunkt
Hast du in der Begleitung von Frauen mit Trauma-Hintergrund und Essstörungen ähnliche Erfahrungen gesammelt?
Es fehlt an …
- körperorientierten Ansätzen, die wissenschaftlich fundiert und zugleich praxiserprobt sind
- traumasensiblen Angeboten, bei denen betroffene Frauen sicher begleitet werden
- Kolleginnen und Kollegen, zu denen du Betroffene guten Gewissens schicken kannst
Auf der Landkarte an Hilfsangeboten ist genau an dieser Stelle ein weißer Fleck: Körperarbeit ist selten zu finden, obwohl sie eine wichtige Ergänzung zu gesprächsorientierten Ansätzen darstellt. Und Berührungsarbeit ist – wenn sie überhaupt in der Hilfelandschaft zu entdecken ist – häufig mit Unsicherheit, Tabus oder fehlenden Standards verbunden.
Der Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass etwas Wesentliches fehlt und dass viele Fachkräfte nach Wegen suchen, betroffenen Frauen eine körperorientierte, sichere und traumasensible Begleitung zu ermöglichen.
An dieser Stelle beginnt meine Reise mit drei vor mir liegenden Meilensteinen…
Auf der Reise
1. Meilenstein
Entwicklung einer Methode
Theoretische Forschungsarbeiten, Interviews mit Kolleginnen und Kollegen aus der Praxis und eigene Erfahrungen aus der Begleitung von betroffenen Frauen sollen zu einem körperorientierten Ansatz führen.
Er beschreibt einen traumasensiblen Weg hin zu mehr Körperwahrnehmung und Berührung. Die Annäherung erfolgt dabei entschleunigt, traumasensibel und immer im sicheren Kontakt mit der Begleiterin.
Ziel ist eine Methode für die Begleitung von Frauen mit Trauma-Hintergrund, die wissenschaftlich fundiert ist und zugleich in der Praxis angewendet werden kann.
2. Meilenstein
Curriculum für Fachkräfte
Nach Erreichen des Methoden-Meilensteins geht es um die Entwicklung einer umfangreichen Fortbildung für Fachkräfte.
Die Inhalte führen von theoretischen Grundlagen über konkrete Anwendungen im beruflichen Alltag bis hin zu besonderen Anforderungen, die die Begleitung von Frauen mit Trauma‑Hintergrund mit sich bringt.
So entsteht ein Weg, der Fachkräfte befähigt, traumasensible Körperarbeit verantwortungsvoll in ihre Arbeit zu integrieren – begleitet von Sicherheit, Klarheit und einer gemeinsamen fachlichen Haltung.
3. Meilenstein
Traumasensible Körperarbeit in sozialen Einrichtungen
Der wissenschaftlich fundierte und praxiserprobte, körperorientierte Ansatz findet dank des Curriculums seinen Weg in soziale Einrichtungen, in denen Frauen mit Trauma‑Hintergrund und Essstörungen begleitet werden. Dabei wird im jeweiligen Team geprüft, was im eigenen Setting möglich und verantwortungsvoll umsetzbar ist.
Immer mehr ermöglichen Einrichtungen eine traumasensible Begleitung für Frauen und binden körperorientierte Angebote nachhaltig in bestehende Strukturen ein. Auf diese Weise werden die weißen Flecken auf der Landkarte an Hilfsangeboten nach und nach gefüllt.
Dabeisein
Spende für die traumasensible Körperarbeit
Bis traumasensible Körperarbeit deutschlandweit in sozialen Einrichtungen von Fachkräften angeboten werden kann, ist es noch ein weiter Weg.
Damit dieses Ziel erreicht wird, braucht es Menschen, die dieses Vorhaben mittragen. Du kannst ein Teil dieser Reise werden, indem du die traumasensible Körperarbeit sowie die Entwicklung der Methode mit deiner Spende unterstützt – damit sie erforscht, erprobt und Frauen zugänglich gemacht werden kann.
Was deine Spende bewirkt:
- eine traumasensible und verantwortungsvolle Begleitung für Frauen – unabhängig von ihrem Einkommen
- Unterstützung bei der Entwicklung einer wissenschaftlich fundierten Methode, die direkt in der Praxis nutzbar ist
- ein wichtiger Beitrag dazu, dass körperorientierte Ansätze als Ergänzung zu gesprächsbasierten Methoden etabliert werden
- die Stärkung eines Netzwerks, das innovative Wege in der Begleitung von Frauen mit Trauma‑Hintergrund und Essstörungen fördert
- deine Spende ist steuerlich absetzbar – und wirkt unmittelbar dort, wo sie gebraucht wird
Podcast
Möchtest du mehr über die traumasensible Körperarbeit bei Essstörungen erfahren, kannst du dich im Podcast „Berührende Momente für Frauen“ orientieren.
Buch
Aktuell arbeite ich an einem Buch zur traumasensiblen Körperarbeit bei Essstörungen.
Es basiert auf Erkenntnissen aus der Berührungsforschung sowie auf praktischen Erfahrungen und beschreibt in drei Etappen, wie ein traumasensibler Weg hin zu mehr Berührungen aussehen kann.
Hinweis
essmo: Wege aus der Essstörung ist ein psychosoziales Angebot und bietet Hilfe zur Selbsthilfe. Die Inhalte und Angebote dieser Seite ersetzen nicht den Besuch bei medizinischem oder therapeutischem Fachpersonal.
FÜR BETROFFENE
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