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Hilfe bei Essstörungen

Wenn du Hilfe suchst, dann hast du eine Vielzahl an Möglichkeiten und oftmals ist es gar nicht so leicht, bei den vielen Angeboten durchzusehen. Deshalb bekommst du hier eine Übersicht über die wichtigsten Formen der Hilfe.

Klassische Formen der Hilfe

Die Kosten für die klassischen Formen der Hilfe übernehmen die Krankenkassen, die Rentenversicherung beziehungsweise das Jugendamt bei Minderjährigen (zum Beispiel bei Besuch einer Wohngruppe).

Ambulante Therapien

Im Bereich der ambulanten Therapien kannst du wählen zwischen der Verhaltenstherapie, der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie sowie der analytischen Psychotherapie.

Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass ein problematisches Verhalten erlernt ist und somit wieder verlernt werden kann. Sie setzt also direkt am Symptom an und arbeitet auf dieser Ebene.

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie setzt an den in frühster Kindheit liegenden Ursachen an und verweist auf die verborgene Tiefe des Unterbewusstsein. Durch die Arbeit auf diesen Ebenen wird Veränderung im Hier und Jetzt erzielt. Das Vorgehen ist dabei konfliktzentriert.

Die analytische Pschyotherapie behandelt vor allem die zugrunde liegende Struktur des Patienten und zielt auf die Bearbeitung eines aktuellen Konflikts ab.

Teilstationäre und stationäre Therapien

Teilstationäre Therapien finden in Tageskliniken statt, sodass die Patientinnen tagsüber in Behandlung sind und abends wieder nach Hause gehen.

Für die stationären Therapien erfolgt die Aufnahme in eine Klinik, in der die Patientinnen rund um die Uhr betreut werden.

Auch wenn inzwischen alternative Verfahren wie Mal- und Bewegungstherapien, Kreativtherapien, Körpertherapien sowie systemische Therapien Einzug in die Therapieprogramme der Kliniken halten, so arbeiten diese noch sehr klassisch.

Wichtig zu wissen ist, dass für die Bewältigung einer Essstörung ein Klinikaufenthalt nicht zwingend notwendig ist. Es kommt nicht auf die Quantität der Betreuung an. Auch über ambulante, qualitätiv hochwertige Angebote und die Hilfe zur Selbsthilfe lassen sich große Fortschritte erreichen.

Befinden sich Betroffene allerdings in einem sehr schlechten Gesamtzustand oder haben lebensbedrohliches Untergewicht, so ist ein Klinikaufenthalt unumgänglich.

Ergänzende Angebote

Weiterhin gibt es ergänzende Angebote wie zum Beispiel Wohngruppen. In diesen können sich Betroffene nach einem Klinikaufenthalt stabilisieren und erhalten Unterstützung im Alltag.

Alternative Formen der Hilfe

Neben den klassischen Formen der Hilfe gibt es alternative Angebote. Die Kosten dafür werden in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen. Da diese Angebote jedoch oftmals in deutlich kürzerer Zeit zu besseren Ergebnissen führen, wäre es wirklich eine Überlegung wert, ob es sich lohnt, dafür Geld zu investieren. Schließlich geht es um dich, deine Gesundheit und ein Wohlbefinden.

Hier findest du Informationen zu empfehlenswerten Ansätzen, die dir auf deinem Weg helfen könnten: