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Forschungsidee

essmo möchte einen Beitrag zur Forschung leisten und herausfinden, was Menschen auf ihrem Weg aus der Essstörung helfen könnte. Im Anschluss soll aus den Forschungsergebnissen eine körperorientierte Methode entwickelt werden, welche Menschen auf ihrem Weg unterstützt.

Für die Forschungsarbeiten haben sich bereits drei Forschungsschwerpunkte heraus kristallisiert:

1. Berührung & Gespräche: Ich möchte heraus finden, wie Berührungen in der Begleitung von Menschen mit Essstörungen eingesetzt werden können, damit sie einen Zugang zu sich und ihrem Körper bekommen und sich als ganzheitliches Wesen wahrnehmen.

2. Berührung & frühe Kindheit: Hier geht es um die Frage, wie Betroffene über Berührungen fehlende, existenzielle, frühkindliche Erfahrungen nachholen können, sodass ihre Seele nachgenährt wird und sie den bisherigen Mangel nicht mehr über Essen oder Nichtessen kompensieren müssen.

3. Berührung & Sexualität: An dieser Stelle möchte ich den Zusammenhang zwischen Essstörungen und Missbrauchserfahrungen untersuchen. Ich möchte lernen, wie Frauen mittels körperorientierter Arbeit bei der Bewältigung der Traumata unterstützt werden können und wie sie anhand sinnlicher Massagen neue positive Erfahrungen sammeln können, um mehr in ihre weibliche Kraft zu finden.

Forschungsfragen

  • Wie können Berührungen Betroffene auf ihrem Weg unterstützen?
  • In welchen Metaphern äußert sich die Seele eines Menschen? (z.B. „Ich brauche Halt.“ „Ich werde niemals satt.“ „Alles fühlt sich kalt und einsam an.“)
  • Wie können Erfahrungen der Nähe dazu beitragen, dass die Seele von Betroffenen (nach-)genährt und elementare Bedürfnisse gestillt werden?
  • Welchen Beitrag kann die Körperarbeit dazu leisten, dass Betroffene einen Zugang zu ihrem Körper bekommen und ihre Körperwahrnehmung geschult wird?
  • Welche Körpererfahrungen unterstützen Frauen dabei, in ihre weibliche Kraft zu kommen?
  • Wie können Frauen über achtsame, sinnliche Massagen neue, positive Erfahrungen machen?

Netzwerk

Um die Qualität der Forschungen zu sichern, soll ein Netzwerk an Menschen aus Wissenschaft und Praxis entstehen, deren Wissen in die Forschungsarbeit einfließt. Dafür möchte ich mich gerne mit Berührungskünstler*innen, Sinnesmasseur*innen, Sexual-, Körper- und Traumatherapeut*innen, Wissenschaftler*innen und anderen Menschen, die eine Resonanz zu diesem Projekt verspüren, vernetzen. Ich würde mich freuen, wenn wir uns gegenseitig unterstützen und einander mit unserer Arbeit bereichern könnten.

Eure Stimmen

Danke für eure liebevollen Rückmeldungen!

„Ich wünsche dir viel Kraft und Motivation für dein Forschungsprojekt und freue mich sehr, auch ein Teil davon sein dürfen! Danke!“

Günther Ansorge  AnuKan®-Zentrum für Berührungskunst

„Ich habe gerade den Podcast gehört und er hat mich tief berührt. Auch habe ich gemerkt, wie wohltuend deine Stimme für mich ist. Ich habe mich ins Bett in eine Decke gekuschelt, das Licht gelöscht und nur gelauscht. Deine Stimme und deine Art, Dinge zu erzählen und erklären, ist so angenehm zum Zuhören und ich wurde ganz ruhig und entspannt dabei.“

Florence